
Thermalwasser
Grundlagen
Als Träger des Thermalwassers fungiert der Wettersteinkalk, der eine besondere Durchlässigkeit aufweist. Verantwortlich für die Grundwasserneubildung ist die hochgelegene Bergregion des Grimming.
Da der Mindestgehalt an gelösten, festen Mineralstoffen 1g/L überschritten wird und die Wassertemperatur am Quellaustritt über 30°C beträgt, erfüllt das Wasser der Tiefbohrung Bad Mitterndorf TH1 somit die Vorraussetzungen für die Anerkennung als Heilquelle. Aufgrund der Mineralstoffzusammensetzung kann das geförderte Thermalwasser folglich als „akratische fluoridhaltige Calcium-Magnesium-Sulfat-Therme“ bezeichnet werden.
Tiefe der Brunnenbohrung: 2.413 m
Wassertemperatur auf Sohle: 40°C
Summe der gelösten Mineralstoffe: 1.876 mg/L
Fördermenge: 1,5-2,0 L/sec
pH-Wert: 7,2
Indikationen
- chronisch-entzündliche Erkrankungen des Bewegungsapparates
- degenerative Erkrankungen des Bewegungsapparates
- funktionelle Herz-Kreislaufstörungen
- Förderung von Erholungsvorgängen
Kontraindikationen
- dekompensierte Herz-Kreislauferkrankungen
- akut-entzündliche und fieberhafte Erkrankungen
- rheumatische Erkrankungen mit Neigung zu Schüben
- Neigung zu rezidivierenden Thrombosen
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